Let's talk SCIENCE!

Unser Podcast „Let‘s talk SCIENCE!“ beschäftigt sich mit Forschung und der Kommunikation darüber. Unsere Gäste sind Forschende, die ihre wissenschaftlichen Ergebnisse normalerweise auf der Bühne der Science Show mit der Öffentlichkeit teilen. Außerdem begrüßen wir Alumni des Zertifikatsprogramms Wissenschaftskommunikation des Graduiertenzentrums der CAU und darüber hinaus Expertinnen und Experten rund um das Thema Wissenschaftskommunikation, auch von außerhalb der Kieler Universität. Sie alle haben eines gemeinsam: Sie teilen und diskutieren mit uns ihre Einblicke und Gedanken.

Let's talk SCIENCE!

Neueste Episoden

#48 Dilâra Yilmaz: Wissenschaft für alle? Warum Zugang nicht immer selbstverständlich ist

#48 Dilâra Yilmaz: Wissenschaft für alle? Warum Zugang nicht immer selbstverständlich ist

66m 36s

Wie in jeder zweiten Folge von Let’s talk SCIENCE! steht auch diesmal die Wissenschaftskommunikation im Mittelpunkt – gemeinsam mit Dilâra Yilmaz.

Ausgehend von ihren Erfahrungen im Zertifikatsprogramm an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel spricht Dilâra darüber, wie vielfältig Wissenschaftskommunikation in der Praxis aussehen kann: von Workshops zu Storytelling und Stimme bis hin zu eigenen Formaten wie Lesungen, Veranstaltungen oder Podcasts.

Doch schnell wird klar: Es geht um mehr als Formate. Im Zentrum steht die Frage, wer überhaupt Zugang zu wissenschaftlichem Wissen hat – und wer nicht. Dilâra macht deutlich, dass Wissenschaftskommunikation oft schon im Alltag beginnt: in Gesprächen mit Familie, Freund*innen...

#47 Dilâra Yilmaz: Zwischen Text und Kontext – Wie Literaturwissenschaft heute forscht

#47 Dilâra Yilmaz: Zwischen Text und Kontext – Wie Literaturwissenschaft heute forscht

84m 58s

In der zweiten Doppelfolge von Let’s talk SCIENCE! tauchen wir ein in die Welt der Geisteswissenschaften – und zeigen, wie vielfältig Promotion jenseits von Labor und Experiment aussehen kann. Zu Gast ist Dilâra Yilmaz, Doktorandin der englischen Literaturwissenschaft an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel.

Dilâra nimmt uns mit auf ihren ganz persönlichen Weg in die Forschung – einen Weg, der alles andere als vorgezeichnet war. Aus einem nicht-akademischen Umfeld kommend, entdeckt sie im Studium ihre Begeisterung für wissenschaftliches Arbeiten und entscheidet sich schließlich, den Schritt in die Promotion zu wagen – trotz Unsicherheiten und struktureller Herausforderungen im Wissenschaftssystem.

Im Mittelpunkt der...

#46 Jannik Rank: Wissenschaft endet nicht mit dem Paper – sie beginnt im Austausch

#46 Jannik Rank: Wissenschaft endet nicht mit dem Paper – sie beginnt im Austausch

41m 38s

Wissenschaft findet nicht im luftleeren Raum statt. Sie wird öffentlich finanziert, gesellschaftlich diskutiert und politisch eingeordnet. Für Jannik Rank ist Wissenschaftskommunikation deshalb kein freiwilliges Zusatzprojekt neben der Promotion, sondern Teil wissenschaftlicher Verantwortung.

In dieser zweiten Folge sprechen wir mit ihm darüber, wie sich sein Engagement für Wissenschaftskommunikation entwickelt hat – von frühen Erfahrungen bei Jugend forscht bis zur aktiven Teilnahme an Formaten wie der Science Show, „Wissenschaft in der Holtenauer“ oder Rent a Scientist. Dabei wird deutlich, dass es ihm nicht primär um Bühnenpräsenz geht, sondern um Dialog: um Situationen, in denen Fragen erlaubt sind, Unsicherheiten sichtbar werden und Wissenschaft...

#45 Jannik Rank: Vom Labor zur Industrie: Mechanisches Verhaken statt Chemie – Promotion in den funkt. Nanomaterialien

#45 Jannik Rank: Vom Labor zur Industrie: Mechanisches Verhaken statt Chemie – Promotion in den funkt. Nanomaterialien

50m 15s

In dieser Folge von Let’s talk SCIENCE! nehmen wir euch mit an die Technische Fakultät – genauer gesagt in den Lehrstuhl für funktionale Nanomaterialien. Doktorand Jannik forscht an der elektrochemischen Oberflächenstrukturierung von Metallbändern und Drähten. Ziel seiner Promotion ist es, eine nachhaltigere Alternative zu herkömmlichen, chemisch aggressiven Haftvermittlern zu entwickeln.

Statt auf chemische Bindungen setzt das Team auf ein mechanisches Prinzip: Durch gezielte elektrochemische Ätzprozesse entstehen mikrostrukturierte Oberflächen, die Kunststoffe formschlüssig „verhaken“ – vergleichbar mit einem dreidimensionalen Puzzle. Der Clou: Das Verfahren soll nicht nur im Labormaßstab funktionieren, sondern industriell skalierbar sein. Von zehn Zentimetern Draht im Labor bis zu...